| Wenn Engel reisen - 4a |
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| Geschrieben von: Simone Bürger |
| Dienstag, 29. September 2009 |
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Wenn Engel reisen - oder - die 4a auf Ernst-Augusts Spuren
Bei strahlendem Sonnenschein begab sich die Klasse 4a am vergangenen Freitag auf die Reise, um bei einer Stadtführung das Sachkundethema „Hannover" anschaulich abzuschließen.
Das nächstes Ziel war die 98 Meter hohe Marktkirche, das Wahrzeichen der Stadt und ein gutes Beispiel für Hannovers typische Backsteinarchitektur. Am Turm des im 14. Jahrhundert errichteten Gebäudes befinden sich verschiedene christliche Symbole. Am Fuße der Kirche konnten die Kinder neben der Statur Martin Luthers, dem großen Reformator, auch eine kleine Bücherei entdecken: In einem alten Schrank befinden sich zahlreiche Bücher, die man kostenlos ausleihen kann und natürlich auch wieder zurückbringen sollte ... Gegenüber befindet sich das Standesamt, ebenfalls in roten Backsteinen erbaut, mit dem angrenzenden Pranger, an dem früher Verbrecher zur Schau gestellt wurden. Von einem einzigen Punkt vor der Marktkirche, an dem ein Kreuz im Pflaster eingelassen ist, kann man, in 4 Richtungen blickend, Kirchtürme entdecken. Auch das war eine spannende Neuigkeit für alle Mitreisenden. Auf dem Weg zur Leine, an der die Herren Ihre Damen Sonntags spazieren führen :), zeigt Herr Krohn den Kindern einen Brunnen. In der Metallkonstruktion befindet sich ein goldener Ring nach dessen Sage Wünsche in Erfüllung gehen, dreht man ihn dreimal herum. Weiter ging es zum Leineschloss. Hier befindet sich der Landtag, in dem der Ministerpräsident und die Minister arbeiten. Da sich an der Außenwand an diesem Tag keine Fahnen in den Halterungen befanden, war Herr Wulff wohl gerade nicht im Gebäude. Krönender Abschluss des Ausflugs war die Auffahrt zum 98 Meter hohen Turm des Neuen Rathauses im Schrägaufzug. Mit einem phänomenalen Blick über die Stadt bis hin zu Deister, Harz und der Wathlinger Kalihalde, wurden auch die Kinder belohnt, die zuvor etwas zögerlich den mit Glasboden und -decke ausgestatteten Aufzug bestiegen hatten. Ob dieses riesige Gebäude tatsächlich auf Eichenpfosten steht ...? Nach einem zweiten Frühstück am Ufer des Maschteiches ging es zurück zum Hauptbahnhof und weiter nach Hänigsen.
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Weiter ging der Rundgang an musizierenden Gullis vorbei zum Kröpke und zur Oper, die Herr Krohn als eines der 20 berühmtesten Opernhäuser der Welt beschrieb. Dass es im Pflaster am Platz der Weltausstellung eine aus der Vogelperspektive lesbare Botschaft gibt, war für die Kinder genauso neu, wie für die mitgereisten Eltern. „EXPO 2000 Hannover" ist hier zu lesen. Umrahmt wird der Platz von Straßenlampen die einst das EXPO Gelände erhellten.