Besuch bei Volkswagen Drucken
Geschrieben von: Andreas Stäcker   
Freitag, 25. Januar 2008

Die Klasse 2c machte einen Tagesausflug in die Wolfsburger Automobilfabrik.

Gruppenbild vor dem VW-Werk

 


Die Klasse 2c machte sich im Januar auf den Weg in das Volkswagenwerk Wolfsburg. Die Schüler wollten sich anschauen wie Autos gebaut werden. Nach dem der Kampf um die besten Plätze im Reisebus beendet war, ging es los.

 

Nach der Ankunft in Wolfsburg mussten die Schüler noch durch einen Tunnel gehen. Der Weg zum VW-Werk führte unter dem Mittellandkanal durch.
Weil im VW-Werk nicht fotografiert werden durfte, mussten Frau Schulz und die „Begleitväter“ noch ihre Kameras am Eingangstor abgeben.

 

Jetzt war es endlich soweit. Eine Betreuerin begrüßte die Gruppe und führte sie über eine große Straße in das VW-Werk. Da im Werk sehr viele Autos und Fahrradfahrer hin- und her sausten, mussten die Schüler sehr vorsichtig sein und auf den Verkehr achten. Der Weg führte zuerst in ein Kino. Dort wurden von der Betreuerin Fragen gestellt und beantwortet. Sie hat erzählt, dass jeden Tag ungefähr 5000 Autos von fast 50000 Mitarbeitern und 1600 Robotern gebaut werden. Dann wurden noch ein paar lustige Werbefilme angeschaut.

Zu Fuß ging es weiter in die laute Fabrikhalle. Die Klasse wurde zu einem Roboter geführt. Dieser Roboter bewegte eine Puppe an Fäden. Diese Puppe ging auf einem Weg spazieren und setzte sich auf eine Bank. Alle Bewegungen dieser Puppe wurden vom Roboter gesteuert. Die Schüler haben sich einen Roboter sicherlich anders vorgestellt. Es war vorher vom „Tanz der Roboter“ die Rede, daher haben sich einige den Roboter mit einem Ballettkleid und rosa Ballettschuhen vorgestellt.

Mit einem Fahrzeug, das so ähnlich wie eine Eisenbahn aussah, ging es weiter in das Presswerk. Das „Eisenbahn-Auto“ schlängelte sich durch die engen Straßen in der Halle, während die Betreuerin von Volkswagen erklärte wie ein Auto entsteht. Aus meterhohen  Eisenrollen wurden mit riesengroßen Pressen Autoteile gestanzt. Das funktioniert so ähnlich wie das Waffeln backen mit einem Waffeleisen. Die Bleche sind der Teig und die Presse ist das Waffeleisen. Die Pressen, welche die Bleche formen sind größer als ein Haus und sehr laut.

Die geformten Teile sahen aber noch nicht aus wie fertige Autos. Erst als viele Roboter die Blechteile zusammengeschweißt hatten, sah es nach einem Auto aus. Beim Zusammenschweißen der Bleche flogen die Funken. Es war sehr laut und roch nach Feuer. Es wird hier alle 30 Sekunden ein Auto zusammengeschweißt.

Da in den Fabrikhallen ein geheimes, neu entwickeltes Auto gebaut wurde, konnte die Lackiererei nicht angeschaut werden. Leider konnte man auch nicht sehen wie die Räder, die Sitze und die vielen anderen Teile an das Auto gebaut werden. Am Ende wurde mit der gesamten Klasse noch über das Erlebte diskutiert.

 

Da die Führung etwas früher zu Ende war, musste noch eine halbe Stunde auf den Busfahrer gewartet werden. Die Wartezeit verbrachten die Kinder bei einer Brause in einem Imbiss. Einige malten auch schon in dem Heft, welches sie während der Führung geschenkt bekommen haben. Andere machten sich Notizen über den Ausflug.

Am Nachmittag sind alle wieder in Hänigsen angekommen.