Verkehrssituation - Brief an den Bürgermeister Drucken
Geschrieben von: Marion Brockmüller   
Sonntag, 28. August 2011

Liebe Eltern,

da die Verkehrssituation rund um unsere Schule erhebliche Gefahren für unsere Kinder birgt und die Reaktion des Bürgermeisters auf den ersten Brief von Hr. Ziball und mir nicht zufriedenstellend war, habe ich heute nochmal an Hr. Backeberg geschrieben - in der Hoffnung, dass sich endlich etwas tut.

Hier der Brief zur Ihrer und Eurer Information:

Sehr geehrter Herr Backeberg,

Vielen Dank für Ihr Schreiben vom 15.06.2011.

Sie schreiben u.a., dass der Neubau des Supermarktes keine Beeinträchtigungen des Schulweges mit sich brächte, da dies auf Privatgrund erfolgen würde. Für die eigentlichen Bautätigkeiten stimmt dies sicherlich. Aber: solange die Baustellenzufahrt über die Mittelstraße erfolgt, sind all die Kinder extrem gefährdet, die die Mittelstraße zwischen dem Burgdorfer Berg und unserer Grundschule nutzen. Denn bei LKWs, die sowohl vorwärts als auch rückwärts die Einfahrt nutzen, können wir offensichtlich nicht von einem sicheren Schulweg sprechen.
Zwei Alternativen drängen sich auf:
1. Entweder die Verlagerung der Baustellenzufahrt auf den Teil der Straße "Am Kindergarten", die derzeit für den Autoverkehr gesperrt ist, oder
2. Die Schaffung eines zusätzlichen Zebrastreifens auf der Mittelstraße, damit die Kinder gefahrlos die Straßenseite wechseln können, um dann über den neuen Zebrastreifen an der neuen Bushaltestelle die Schule zu erreichen.

Leider ist aber auch die Situation am neuen Zebrastreifen nicht zufriedenstellend. Vor allem, wenn auf beiden Straßenseiten gleichzeitig Busse halten, diese dabei dann auch noch auf dem vorhanden Zebrastreifen stehen, ist das Chaos perfekt. Glücklicherweise sind die Busfahrer, die durch die Schule gestellten Busaufsichten und unsere Verkehrshelfer sehr aufmerksam, um das Schlimmste zu Verhindern - aber ein sicherer Schulweg sieht anders aus!

Über die kritische Situation am Eingang über die "Alte Bahnhofstraße" konnte Herr Ziball schon direkt mit Ihnen sprechen. Was kann hier verändert werden, und vor allem: wann?

Was denken Sie - wie können Sie die Situation so schnell wie möglich entschärfen? Und wie sieht Ihr Gesamtkonzept aus? Auf keinen Fall sollte mit einer Veränderung so lange gewartet werden, bis erst etwas passiert ist. Die Zeit drängt!

Vielen Dank für Ihre kurzfristige Antwort
und viele Grüße

Marion Brockmüller
Vorsitzende des Schulelternrats der Grundschule am Storchennest